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Förderaggregate

Übersteigen Höhendifferenz oder Entfernung zwischen Tank und Ölbrenner einen bestimmten Wert, muss ein Ölförderaggregat eingesetzt werden. Das arbeitet entweder nach dem Prinzip der Saugförderung oder der Druckspeicherung. Saugförderaggregate werden möglichst nahe zum Brenner aufgestellt. Sie können einen Unterdruck von bis zu minus 0,95 bar aufbauen.

Da sich bei Unterdruck Gas/Luft-Ausscheidungen bilden können, besitzt das Aggregat einen Entlüfter, in dem das Heizöl ausgast. Durch den Unterdruck wird das Heizöl vom Tank zunächst zum Förderaggregat gesaugt und dort in einem kleinen Betriebsbehälter zwischengelagert, ehe es von der Brennerpumpe angesaugt wird. Mit einem Saugförderaggregat können Entfernungen bis zu 200 Metern oder Höhen bis zu neun Metern überbrückt werden. Da die Ölversorgung im selbstsichernden Einstrangsaugsystem erfolgt, werden höchste Sicherheitsanforderungen erfüllt. Druckspeicheraggregate werden in der Nähe des Öltanks aufgestellt.

Der Höhenunterschied zwischen Aggregat und Brenner kann bis zu 20 Metern, die horizontale Entfernung bis zu 200 Metern betragen. Im Einstrangverfahren wird das Heizöl dem Brenner über ein Drucksystem zugeführt. Das Aggregat arbeitet selbstständig, die Schaltung der Förderpumpe erfolgt bedarfsabhängig durch einen Druckschalter. Daher wird das Aggregat nach der maximalen Dauerentnahme des Brenners ausgelegt. Es fördert stets nur so viel Heizöl, wie der Brenner verbraucht. Über eine Druckkontrolle ist das Druckspeicheraggregat gegen Undichtigkeiten in der Ölleitung gesichert.

Grundsätzlich ist jedoch das Saugaggregat aufgrund des höheren Sicherheitsstandards (selbstüberwachende Saugleitung) zu empfehlen.

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